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Starkes Engagement: Hilfe für Helfende der Flutkatastrophe

17.09.2021 - 15:14

Drei Fragen an Udo Hoffmann, Beauftragter des Vorstandes der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse, zur Kooperation mit dem Paritätischen Rheinland-Pfalz/Saarland.



Wofür steht „Hilfe für Helfende der Flutkatastrophe“, was ist damit gemeint?


Uns als Gesundheitskasse ist es wichtig, für die Menschen da zu sein. Unter dem Motto „Hilfe für Helfende der Flutkatastrophe“ steht nun die gemeinsame Veranstaltungsreihe des Paritätischen Rheinland-Pfalz/Saarland sowie der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (KISS-Mainz) und der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland. Das Frühinterventionskonzept ist ein Angebot für Helferinnen und Helfer, die bei ihrem Einsatz sehr belastenden Situationen ausgesetzt waren.


Warum hat sich die AOK hier engagiert?


Wir haben Mitte Juli ein Naturereignis erleben müssen, das fassungslos macht. Die erschütternden Auswirkungen der Katastrophe sind nur durch den unermüdlichen Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer zu bewältigen. Unzählige, teils ehrenamtliche Einsatz- und Rettungskräfte aus Feuerwehr, THW, Polizei, Hilfsorganisationen und Bundeswehr und viele Freiwillige leisteten Soforthilfe. Helfende gelangen mitunter an die Grenzen ihres Leistungsvermögens. Die Schilderungen aus dem Katastrophengebiet machen deutlich, dass auch die Helfenden sicherlich noch lange durch die schrecklichen Erlebnisse belastet sein werden und dringend Unterstützung benötigen, um sekundären Traumata vorzubeugen. Die engagierten Helferinnen und Helfer dürfen jetzt nicht vergessen werden.


Was ist das Ziel?


Ziel ist es, den Helfenden geeignetes Rüstzeug für ihre so wichtige Arbeit und zur eigenen Gesunderhaltung mitzugeben. Daher werden im Rahmen von vier zweitägigen Trainings zur Trauma-Prävention im Oktober und November Helfende in die Lage versetzt werden, traumarelevante Belastungen zu erkennen und besser zu verstehen sowie Methoden zum Schutz vor Traumatisierung einzuüben. Diese wichtige Maßnahme unterstützen wir als AOK aus Mitteln der Selbsthilfeförderung.

Information erhalten Sie unter: KISS Mainz ‚ Tel. (0 61 31) 21 07 72 oder info@kiss-mainz.de

Anmeldung und weitere Infos unter: www.selbsthilfe-rlp.de/kiss-mainz/termine

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Was soll denn einer noch dazu sagen? Unfassbar wieder und ebenso erneut bewiesen, das in diesem Land alte Menschen nicht betreut sind und nicht genügend nach ihnen gesehen wird. Das alte Menschen auch Altersstur sein können ist bekannt, aber mit viel Geduld kann man eben auch etwas erreichen. Da hat...
Gabriele Friedrich:
Das ist ja zum totlachen. Ein Blaulicht kann man überall kaufen, das Internet bietet alles, was Bekloppte gebrauchen können. Und keiner hat sich das Kennzeichen gemerkt ? Jeder Deutsche weiß wie unsere Polizeiautos aussehen. In dem Moment wo ich bedrängt werde, wähle ich die 110 und dann ist die...
Gabriele Friedrich:
Der Kassierer an der Tankstelle hätte das ebenso merken müssen. Hat er Angst gehabt...das der Kunde gewalttätig wird ? Angst ist ein schlechter Begleiter. Der Fahrer war schon Sternhagelvoll als er bezahlt hat. Grundsätzlich haben in einer Tankstelle 2 Leute !!! zu arbeiten- wann kapieren die Besitzer...
 

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